Woche 9

Zu Woche 9 fällt mir eigentlich nur ein, womit Woche 8 aufgehört hat: Viel zu wenig Zeit! Aber in dem Fall schockiert mich das mal nicht, denn für diese Zeit war der Zustand lange absehbar und so hat mich die Zeitarmut mal nicht ganz so gestresst. 

26. Februar

Nach so einem anstrengenden Tag, wie es Weiberfastnacht in aller Regel bei mir ist, ist ein (möglichst spätes und ruhiges) Frühstück ein wichtiger Baustein im Tagesablauf, um meinen Körper wieder langsam an sein normales Verhalten zu gewöhnen.
Dieser Baustein war mir am Freitag vergönnt und dass meine drei Mädels mich länger schlafen ließen, um mich dann direkt aus dem Bett zum gedeckten Frühstückstisch  mit frischem Kaffee zu führen, verleihte ihm die Extraportion Liebe, die mir die nötige Power für die Auftritte am Abend verpasste! Traumhaft! 

27. Februar

Mit dem Karnevalswochenende kam ein wilder Mix aus Gefühlen. Wunderschönes Wetter mit Sonne und blauem Himmel und die politische Lage nicht mal 2000km weiter nach Osten waren zum Beispiel zwei mögliche Extreme auf der emotionalen Skala.
Beides findet sich mehr oder weniger offensichtlich in diesem Bild wieder. 
Und kaum war dieses Bild gemacht, schwang ich mich wieder in meine Bandklamotten und fuhr zur nächsten Gefühlsachterbahnfahrt mit meinen Bandjungs. Das letzte Mal für diese Karnevals-Session!

28. Februar

Rosenmontag 2022 - Mal wieder so ganz anders als in den Jahren vor COVID-19. Statt dem Zug beizuwohnen oder sogar an ihm Teilzunehmen, wartete ein bisschen Karnevalsprogramm bei der Urgroßmutter auf meine Töchterchen. Die nahmen die Lage entsprechend locker, so viele Rosenmontagszüge haben sie ja auch beide noch nicht gesehen. 
Zwischenzeitlich waren ein paar Einkäufe zu erledigen und als ich unter einer von unten gelb gestrichenen Brücke einen Blick in den Himmel wagte, musste ich wieder daran denken... 

01. März

Und schon war wieder März, der Frühling hatte sich zumindest auf der kimatischen Seite ein wenige vorgestellt und der Frozen Yogurt Laden, in dem meine Frau die Standortleitung bekleidet, musste dringend für die neue Saison vorbereitet werden. 
Auf dem Bild sieht man das "OPEN"-Schild allerdings noch von innen, von außen war der Laden hier noch als geschlossen gekennzeichnet, denn ein paar Tage dauert es ja doch immer, bis die ersten Kunden verwöhnt werden können. Ansonsten bestand dieser Dienstag nur aus dem Versuch, sich von den letzten karnevalistischen Tagen zu erholen, denn am Veilchendienstag ist die Musikschule, in der ich sonst dienstags unterrichte, jedes Jahr geschlossen. 

02. März

34 Jahre... jetzt bin ich schon wieder ein Jahr älter.
"Am Aschermittwoch ist alles vorbei", sang einst Jupp Schmitz, bei mir ging es dabei dieses Jahr zum Glück nur um ein weiteres Lebensjahr, das sich dankenswerterweise durch das nächste nahtlos ablösen ließ. 
Bei einem gemütlichen Geburtstagsspaziergang mit meiner Schwester und ihrem (zu diesem Zeitpunkt noch) Verlobten traf ich auch auf diesen Gratulanten. An die Fotografen: Ich hatte ein 35mm Objektiv am Kleinbildsensor montiert. Kurz danach versuchte dieser Schwan, meine Gegenlichtblende auf Bekömmlichkeit zu testen. Er war also wirklich SEHR nah an mir dran. Da wir uns aber gegenseitig respektvoll und ruhig musterten, kam es zu keiner übergriffigen Handlung, vor denen man bei Schwänen immer gewarnt wird. Überhaupt haben sich Schwäne mir gegenüber immer als sehr friedfertig verhalten. Mehr als ein "Fauch" war bisher nie drin, und wer sich dann nicht freiwillig zurückzieht...

03. März

Ein weiterer nahtloser Übergang:
Aus dem Verlobten meiner Schwester wurde am Donnerstag - ganz offiziell und standesamtlich - der Mann meiner Schwester. Oder auch mein Schwager!
Nach einer sehr entspannten und netten Trauung fuhren wir für ein ausgiebiges Mittagessen nach Monheim. Wie ausgiebig dieses Essen war, sieht man am Sonnenstand auf diesem Foto, das relativ unmittelbar nach Ende der gepflegten Völlerei entstand: Es war schon späterer Nachmittag geworden und um noch ein paar Schritte zu machen und ein paar Liter frischer Luft zu atmen, gingen wir noch ein wenig in Richtung Rhein.

04. März

Ein wilder Tag aus Vorbereitungen für die freie Trauung am Samstag, Nachbereitungen der standesamtlichen Trauung am Vortag, Viele kleine Erledigungen nahmen mich in Beschlag und so blieb nicht viel übrig auf der Speicherkarte. Immerhin dieses Bild fiel beim Warten im Auto auf meinen Sensor:
Ein hübsches Stadthaus in voller Sonne auf dem Benrather Dorfplatz. Home, sweet home!