Woche 28

9. - 15. Juli

Diese Woche wird es grau oder grün. Wir haben die Woche, in der die Kinder noch beide in Betreuungsferien waren, sehr intensiv genutzt. Ein wenig zu intensiv, zumindest rückwirkend betrachtet. Aber was es damit auf sich hat, erfahrt Ihr nächste Woche.

09. Juli

Düsseldorf City - stürzende Linien inklusive!
An diesem Samstag zog es uns in die Düsseldorfer Altstadt. Mit unserem Besuch zogen wir an der Rheinpromenade entlang und dieses Wahrzeichen Düsseldorfs - die Pegeluhr - lockte mich und mein manuelles 50er an. "Klack" Bild gemacht. Sonne-Wolken-Mix, der kommt rüber. Allerdings auch, dass ich ziemlich nach oben fotografiert habe, so neigt sich die Pegeluhr gemütlich ihrem großen Bruder Rheinturm entgegen. Wenn jetzt noch der alte Schlossturm drauf wäre... 
Irgendwie fühlt man sich in der Innenstadt immer gleich wie ein Tourist, obwohl ich ja im Südzipfel von Düsseldorf wohne. Spannend.

10. Juli

Ich hatte einen Tag mit meiner jüngeren Tochter Louisa alleine, so dass ich sie in ihren Kinderwagen setzte und planlos eine Wanderung mit ihr unternahm. Diese Planlosigkeit sollte sich rächen, denn die Komoot-Tour, die ich ausgesucht hatte, war nicht sonderlich Kinderwagen-tauglich. Die Aussicht allerdings entlohnte für die Strapazen umso mehr!

11. Juli

Leonie (meine ältere Tochter) kampierte bei ihrer Oma, Louisa war wieder bei ihrer Tagesmutter. Meine Frau musste arbeiten. Nach den zwei Wochen Vollzeitfamilie schnappte ich mir die Kamera, setzte mich auf mein Rad und fuhr zur Urdenbacher Kämpe. Die ist mittlerweile meine Homebase für spontane Wildlife-Touren. Ich setzte mich an einem der Tümpel ans Ufer und sah einem Graureiher beim ungestörten Jagen zu. Und dann sah ich diesen Kormoran auf dem alten Baum im Wasser sitzen. Er hatte mich offenbar auch gesehen und wusste erst nicht so recht, ob er lieber fliehen sollte. Er stufte mich aber offenbar doch als ungefährlich ein, präsentierte einmal stolz seinen Körper ("Klack Klack!") und schwamm dann davon.

12. Juli

Leonie ist mittlerweile voll im Ballett-Fieber. Von Melanie mütterlich angesteckt wurde der Tanzmodus aktiviert. Und da kurz vor den Sommerferien ein angenehmer Ballett-Lehrer auserkoren wurde, zog es uns an diesem Dienstag zusammen mit meinen Eltern nach Mettmann. Sie wollten Leonie nämlich dort im spezialisierten Tanz-Kleidungs-Geschäft die Erstausstattung spendieren.
"Mettmann" kannte ich bis dahin vor allem wegen der Kennzeichen des Kreises, in der Stadt selber war ich vorher nie bewusst gewesen. Umso erstaunter war ich, dass die Innenstadt einen wunderschönen Altstadt-Anteil hat, in dem man zu Fuß größere Straßen sogar durch einen "Ömjang" umgehen kann. Schnuckelig!

13. Juli

An diesem Mittwoch musste dann Leonie ran und mit mir eine Runde durch's Neandertal laufen. Ich hatte aus meinem Kinderwagen-Fehler gelernt und Leonie musste laufen. Die Runde war deswegen nur 3 km lang. Sie zog tapfer durch, statt der versprochenen Wisente bekamen wir aber nur ein paar Auerochsen (auch cool) und diesen keck posierenden Amselich zu sehen.

14. Juli

Ich laufe momentan irgendwie viel durch die Gegend, oder? Auch am Donnerstag war das nicht anders, da war dann sogar mal die Familie geschlossen unterwegs. Mit Kind, Kegel und Bollerwagen zog es uns durch ein Waldstück in Neuss. Stellenweise mutete es fast exotisch an, an anderen Stellen war höchstens das Mückenaufkommen exotisch. Dennoch eine schöne, erholsame Waldrunde.

15. Juli

Wie kann sowas passieren? Wie kann ich einfach kein Foto gemacht haben? Nicht mal auf dem Handy hab ich eines gefunden. Dabei sollte dieser Tag noch einiges an Folgen haben. Aber das wusste ich da noch nicht...