Woche 17

So schnell, wie die Erholung in der Türkei gekommen war, waren die 8 Tage dort auch wieder um und ich wurde in Deutschland von einer Woche empfangen, die es umso mehr in sich hatte. Die täglichen Fotos sind so teilweise deutlich zu kurz gekommen. 

23. April

Am Samstag setzten Melanie und ich uns in einen Dolmuş Bus und fuhren auf einen Spaziergang mitten in das Zentrum Manavgats. Aus der Tourismuszelle heraus liefen wir am Manavgat (die Stadt heißt wie der Fluss, der durch sie fließt) nach Norden und waren so relativ schnell aus der Zone heraus, in der alle Schilder auch auf Russisch und Deutsch übersetzt zu finden sind. Dort war es plötzlich sehr ruhig und im Schatten der Pfeiler einer Fußgängerbrücke trafen wir sie endlich wieder: Die Straßenhunde!
Die Begegnung mit den ungebunden lebenden Hunden war im letzten Türkeiurlaub einer der bleibendsten Eindrücke und so hatte ich mich schon auf ein weiteres Zusammentreffen gefreut. Und mal ganz ehrlich: Wie zufrieden kann man aussehen? Was für tolle, entspannte Tiere. 


24. April

Und zum Abschied kam uns dann am Sonntag sogar noch eine Straßenhündin im Hotel besuchen. Auch das hatten wir im Jahr zuvor schon erlebt und ich hatte schon da das Gefühl, dass sich die Hunde in den Hotels erst einen Snack und dann einen gemütlichen Platz zum Ausruhen in Sicherheit erhoffen. Die Streicheleinheiten von den entzückten Touristen gab es für diese süße Hündin natürlich on top und wurden dankend in Anspruch genommen.

25. April

Um 15:30 Uhr holte uns das Transfer-Taxi im Hotel ab. Nachdem das Gepäck, meine Kinder, Schwiegermutter und -großmutter und natürlich Melanie sicher verladen waren, fuhren wir wieder zum Flughafen. Dem Sonnenuntergang folgend flogen wir - dieses Mal mit einer Boeing 737-800 - in die Nacht. In Düsseldorf wartete bereits der Taxifahrer auf uns, der uns eine Woche zuvor zum Flughafen gefahren hatte. Dieser Urlaub war unglaublich erholsam und schön und selten ist mir die Abreise aus einem Urlaubsort so schwer gefallen. Das ging viel zu schnell vorbei, ich glaube, da muss ich bald wieder hin.

26. April

Eine weitere kurze Nacht lag hinter mir. Wir waren erst um Mitternacht zu Hause und bis alle Kinder im Bett und Koffer in der Wohnung waren, war es noch deutlich später. Der Unterrichtstag in Köln fiel wegen einiger Absagen und Verschiebungen aber passenderweise relativ kurz aus. Die Kamera packte ich aber trotzdem erst abends aus und portraitierte kurz vor Sonnenuntergang noch diese junge Tomatenpflanze. Möge sie uns dieses Jahr noch viele der leckeren Früchte bescheren!

27. April

Da ist sie endlich wieder: Die Sommersaison mit Kuhl un de Gäng! Am Mittwoch trafen wir uns nach längerer Pause wieder zu Soundcheck und Anspielprobe, um für die Auftritte am Wochenende gewappnet zu sein. Was ich bei der Probe noch nicht wusste: Der Gig am Samstag Abend in Bergneustadt sollte uns allen die Freudentränen in die Augen treiben. Aber auch ohne diese Aussicht tat es sehr gut, die Jungs von der Gäng endlich mal wieder zu sehen und meinen Kasten mit den Keyboards mal wieder in Betrieb zu nehmen.

28. April

In der Freundeskreis Community gab es einen Beitrag zum Thema "mein innerer Monk". Hier ein kleiner öffentlicher Beitrag zu dieser Thematik:
Ich helfe Melanie regelmäßig dabei, den Yomaro Frozen Yogurt Laden in Benrath für das Tagesgeschäft vorzubereiten. Eine meiner Lieblingsaufgaben ist dabei, die diversen Toppings aufzufüllen und dann auf die Theke zu stellen. Und dabei kommt einer meiner inneren Monks zutage: Das Obst muss bei mir in einer zumindest halbwegs schlüssigen Farbfolge aufgestellt werden. Okay, genau genommen müsste die Kiwi dann noch mit der Banane tauschen, aber an diesem Punkt gibt es technische Einschränkungen, denn unter der ersten Reihe ist keine Kühltheke mehr montiert. Das hält die Banane einfach besser aus.
Was? Ob ich einen Knall habe? Kann sein...

29. April

Spiegelselfie in einer Scheibe der Albrecht-Dürer-Berufsschule um die Ecke. Ehrlich gesagt ist das einfach das einzige Foto, dass ich an diesem Tag auf die Karte gemeißelt habe. Man könnte meinen, dass man auf meiner Stirn ein paar Anzeichen des Stresses sehen kann, den dieser Tag mir noch (in bester Fortsetzung er Tage zuvor) verschaffen sollte. Nächste Woche mache ich wieder mehr Fotos!
(Spoiler: Ich schreib das hier am Montag Abend, zumindest am Wochenende hat's schon geklappt!)